Hörbar Jazz St.Galler Tagblatt (de)

Wenn es um südafrikanischen Jazz geht, fällt oft als erstes der Name Abdullah Ibrahim. Dabei hat der Pianist seinen Zenit überschritten und kocht noch auf Sparflamme. Höchste Zeit, ein Hohelied auf Afrika Mkhize anzustimmen: Er ist der furiose Flügelstürmer des südafrikanischen Jazz. Das hat auch der Berner Bassist Bänz Oester erkannt und ihn für sein Quartett engagiert, das durch Mkhizes Landsmann Ayanda Sikade (Schlagzeug) und den welschen Tenorsax-Hymniker Ganesh Geymeier komplettiert wird. Die vor Hochspannung vibrierende Feuertaufe der Band liegt nun auf CD vor. Bänz Oester & the Rainmakers, «Playing at the Bird’s Eye», Unit

CD-Tipp Jazz- Bänz Oester & The Rainmakers Kulturtipp 04/2014 (de)

von Jürg Solothurnmann

Voller Leidenschaft
Ob selbst komponiert oder inspiriert: Bei der Musik der Rainmakers ist kaum ein Ton neu. Und doch wird Erkennbares von John Coltrane bis Abdullah Ibrahim, vom afrikanischen Südkap-Jazz bis zur Schweizer Volksmusik mit Leidenschaft und spiritueller Energie adaptiert. Angeführt vom Berner Bassisten Bänz Oester, macht die südafrikanische Rhythmusgruppe viel tänzerischen Druck. Darüber singt hymnisch das Tenorsaxofon von Ganesh Geymeier.

Bänz Oester and The Rainmakers @Chorus Club (en)

by Bea Venturini

Bass maestro, Bänz Oester and his friends The Rainmakers are a joyful union of Swiss and South African musicians who grouped together after a chance encounter at the Grahamstown National Arts festival in 2011. Spontaneous cameraderie and a deeply felt musical intention are what unite this group and deliver an immediate, powerful jazz punch. Tonight at Lausanne’s Chorus Club they perform the final date of their 2 week tour, show-casing their first LP, Bänz Oester and The Rainmakers ‘Playing at the Bird’s Eye’ – an album that took just four days to put down and that captures an intimate sense of wonderment, spirituality and emotion. Lesen Sie weiter

Kritik DONAUKURIER (de)

Von Christian Köpf

Perfektion trifft afrikanische Lebenslust Seinem Namen in vollem Umfang gerecht geworden ist der „Förderverein für Jazz und Bildende Kunst Künstlerwerkstatt“ zuletzt mit einem Doppelpack aus Konzert und einer Vernissage zur oppelausstellung von Richard Braun und Thomas Hawes.

Leidenschaftlicher Bruch mit musikalischen Konventionen: Saxofonist Ganesh Geymeier und Bandleader Bänz Oester am Kontrabass zündeten mit den Rainmakers in der Pfaffenhofener Künstlerwerkstatt ein Feuerwerk ungezügelter Spielfreude. Lesen Sie weiter

Bänz Oester et les faiseurs de pluie (fr)

by Elisabeth Stoudmann

Rain, O Rainmaker.
Because when you rain, the soul of mankind will rejoice
Leaving the spirit of the ancestors to sleep in peace
Again, rain!
(Extrait d’un poème de Darko Antwi, Ghana)

Le disque de Bänz Oester & The Rainmakers s’ouvre sur ces mots. Une belle introduction à ces quelque six morceaux enregistrés en quatre jours à Bâle, au Bird’s Eye. Ils préfigurent d’une musique fulgurante où l’ont reconnaît des bribes de folklores, un piano sud-africain mais surtout un sens de l’improvisation forcené. Les Rainmakers sont la rencontre de deux musiciens sud-africains – Africa Mkhize, Ayanda Sikade – et de deux musiciens suisses, le contrebassiste Bänz Oester et son ami saxophoniste Ganesh Geymeier. Lesen Sie weiter

Kritik Hallauertau.info

Bänz Oester & the Rainmakers, Künstlerwerkstatt Pfaffenhofen

Die Schweiz und Südafrika. Als gäbe es nichts Naheliegenderes…Bänz Oester & the Rainmakers and Wagge too in der Künstlerwerkstatt Pfaffenhofen. Rote Schuhe am Bass, ein Derwisch am Saxophon, Wahnsinn an den Drums und ein Tastengott am Klavier.

Unten ein Auszug aus der Vorankündigung der Künstlerwerkstatt – meine fachliche Kompetenz beschränkt sich auf schlichte Begeisterung. Das war nicht Jazz wie man ihn öfter hört, Bänz Oester & the Rainmakers sind ein Naturereignis, der erste GIG geht sofort in die Vollen, von null auf hundert ist SOUND in Wagges Schreinerei. Das ist nichts zum meditativen Absinken, die Trommeln Afrikas rühren an den Gliedern. Teilweise hat man den Eindruck, der Schlagzeuger, Ayanda Sikade, wird von seinen Sticks gespielt und nicht umgekehrt. Lesen Sie weiter

Review Badische Zeitung

von Reiner Kobe

„Campari Soda“ schmeckt auf einmal anders
Bänz Oester Quartett gastiert im „bird’s eye“ in Basel.
„Eine neue Band, die ihr Repertoire rund um die Schnittpunkte von europäischem Jazz, afrikanischer Musik und freier Improvisation gemeinsam entwickelt“, wurde versprochen. Tatsächlich wurde das Bänz Oester Quartett dem Versprechen gerecht. Zum Auftakt seines viertägigen Gastspiels im Basler „bird’s eye“ – welch Luxus eines Jazz-Clubs – bestach es durch frappierende Präsenz auf der Bühne und sprühende Funken des Zusammenspiels. Dabei haben sich die vier Musiker erst vergangenes Jahr im südafrikanischen Grahamstown kennengelernt, auf einem Jazz-Festival, zu dem die Stiftung „Pro Helvetia“ alljährlich zwei Repräsentanten aus der Schweiz schickt. Lesen Sie weiter